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Die spektakulärsten Opfer

Gib eine Dame oder ein paar Figuren her und gewinne trotzdem mit Gewalt. Die zwanzig kühnsten Opfer der Sammlung, geordnet danach, wie viel hergegeben wird und wie lange die erzwungene Zugfolge nach dem Schlag läuft.

Opfer in Chess960

Ein Opfer gibt Material mit Absicht her — einen Bauern, eine Figur, manchmal die Dame selbst — im Tausch gegen etwas, das die Anzeigetafel nicht zeigt: einen entblößten König, einen unaufhaltsamen Angriff, ein erzwungenes Matt. Es ist der menschlichste Zug im Schach, eine Wette darauf, dass die Berechnung zurückzahlt, was an Material ausgegeben wurde.

In Chess960 gibt es kein Buch, auf das man sich stützen könnte. Der König mag in einer Ecke eingeklemmt starten oder unbequem nahe der Mitte sitzen, und die üblichen Verteidigungshüllen formen sich nie, sodass am Brett, Zug um Zug, beurteilt werden muss, ob ein Opfer korrekt ist. Genau deshalb sind die kühnsten so eindrucksvoll — nichts an ihnen war vorbereitet.

Die Stellungen hier sind nach zwei ehrlichen Zahlen geordnet: wie viel Material hergegeben wird und wie lange die erzwungene Zugfolge nach dem Schlag läuft. Je mehr hineingeht und je weiter der Gewinn noch mit Gewalt festgenagelt ist, desto höher steht das Opfer.

Schlüsselbegriffe Opfer